Was „finanzielle Freiheit“ konkret bedeutet
Finanzielle Freiheit heißt nicht „reich sein", sondern: Deine Kapitalerträge decken deine Lebenshaltungskosten, sodass Arbeit zur Option statt zur Pflicht wird. Die entscheidende Zahl ist dein Zielvermögen – das Kapital, dessen Erträge dauerhaft deinen Wunschbetrag tragen.
Die Stellschrauben: Entnahme, Inflation, Steuer
Eine gängige Faustregel ist die 4-%-Regel: Wer jährlich rund 4 % seines Vermögens entnimmt, kommt historisch über lange Zeiträume meist nicht ins Minus. Bei 2.000 € Wunschbedarf im Monat (24.000 € im Jahr) wären das grob 600.000 € Zielkapital. Aber Vorsicht: Diese Rechnung ignoriert zwei Killer. Die Inflation entwertet deine Kaufkraft Jahr für Jahr, weshalb der Rechner in heutiger Kaufkraft rechnet. Und auf deine Kapitalerträge fällt Steuer an, die deine Netto-Entnahme schmälert. Beides treibt das nötige Zielvermögen spürbar nach oben.
So nutzt du den Rechner
Gib deinen monatlichen Nettobedarf, dein heutiges Alter, das gewünschte Renteneintrittsalter, eine Renditeannahme, die Inflation und deinen Steuersatz ein. Der Finanzielle-Freiheit-Rechner zeigt dir das Zielvermögen und was du dafür ansparen musst.
Tipp
Die größten Hebel sind Sparquote und Zeit, nicht die letzte Renditenachkommastelle. Den exponentiellen Effekt dahinter siehst du im Zinseszins-Rechner. Wenn du in der Entnahmephase Anteile verkaufst, hilft der Verkaufs-Rechner bei der Netto-Planung. Wer seine Strategie regelbasiert statt aus dem Bauch umsetzen will, findet im Momentum-Bot ein Beispiel dafür – ein technisches Werkzeug, keine Empfehlung.
Alle Angaben sind unverbindlich und stellen keine Anlageberatung dar.